Unsere Freiwilligen nähen Masken für Kenia

In der Anfangsphase der Corona Krise hat sich Michaela gefragt, wie sie außer ihrer eigenen Familie auch Menschen in Kenia mit ihren selbstgenähten, hochwertigen Masken helfen kann. Letztendlich wurde aus einer in Wien verkauften Maske ein Hilfspaket mit Seife, Infomaterial und Masken für eine ganze Familie in Kenia. 

Wir sind gesund, wir haben Zeit – machen wir etwas daraus

„Wenn Covid-19 nach Kenia kommt, was dann? Eine Epidemie, wie heftig sie auch sein mag, in Österreich zu erleben ist ein Privileg.“ – Dieser Gedanke hat Michaela, eine langjährige und engagierte Freiwillige, nicht mehr losgelassen. Außerdem war wegen des Lockdowns und der Maskenpflicht unerwartet viel freie Zeit zur Verfügung und ein Bedarf an Masken gegeben – beides musste genutzt werden. Da Michaela schon einige Masken zum Schutz ihrer Familie genäht hatte, war ein leicht zu vervielfachender Schnitt schon ausgefeilt. Um die Produktion so effizient wie möglich zu gestalten, brauchte sie Unterstützung. Martina, eine befreundete Schneidermeisterin, war sofort an Bord. Doch abgesehen von der Produktion musste noch das Marketing, der Onlineshop, das Paketieren und die Lieferung funktionieren. So wurde aus einer Idee von einer Frau innerhalb von drei Tagen ein Projektteam mit sieben motivierten Mitgliedern. 

Ehrlich nachhaltig zum Erfolg

Nachhaltigkeit ist für Michaela unumgänglich, bei jedem Schritt des Weges. Nur die Gummibänder und circa zehn Prozent der verwendeten Stoffe wurden neu gekauft. Ansonsten wurde alles was dem staatlich festgesetzten Baumwolle-Standard entsprach zerschnitten und vernäht. Gespendete Bettwäsche, wunderschöne alte Hemden, Kleider die nicht mehr getragen wurden und Stoffe die bei jeder Schneiderin im Schrank liegen und nie verwendet wurden. 

Bestellungen aus Wien wurden von zwei sportlichen Freunden per Rad zugestellt. Verpackt wurde mit wiederverwerteten Materialen und den Stoffresten der Masken. 

Die Mühe aller Beteiligten hat sich definitiv gelohnt. Nach einem Monat zuschneiden, bügeln, nähen, fotografieren, verpacken und zustellen konnte das Projekt mit € 2.550,- für die Corona-Hilfsaktion von Make me Smile Kenya abgeschlossen werden. 

Mehrwert für uns alle

„Dieses Projekt hat uns als Freunde näher zusammen geschweißt und uns allen verdeutlicht, wie erfüllend und einfach es sein kann etwas für andere zu tun.“ 

Wenn auch Ihnen etwas einfällt, wie man Spenden generieren und Spaß daran haben kann – setzten Sie es um. Schreiben Sie uns von Ihrer Idee oder rufen Sie uns an. Helfen Sie uns zu helfen!