Roger Winandy (LUX)

Der eindruckstvollste Moment

Aufgrund der vielen schönen Erfahrungen, die ich in den zwei Monaten in Kenia erleben durfte, ist es schwer zu sagen, welcher Moment der eindrucksvollste war. Ich glaube aber, dass einer der unvergesslichsten Momente war, als ich eines Nachts mit Katrin, einer anderen Volontärin, mitten im Nirgendwo strandete, da der Tank unseres Motorrades leer war. Eine Familie, die wir davor nicht kannten, bot uns Essen und auch einen Schlafplatz an und ein anderer Motorradfahrer fuhr für uns in die Stadt, um ein Liter Benzin zu kaufen. So kamen wir doch noch sicher nach Hause. Das war eindeutig einer der schönsten Dinge, die mir je in meinem Leben passiert sind.

Der schwierigste Moment

Der schwierigste Moment war eindeutig der Abschied. Ich muss anmerken, dass ich nie wieder eine solche Trauer verspürt habe, wie damals. Es war ein Gefühl zwischen Freude, dass wir diesen Menschen ein wenig helfen konnten, und jede Menge Trauer, dass wir sie verlassen mussten. Sogar Heute noch, nach neun Monaten, denke ich an all die Menschen, die ich dort getroffen habe und vermisse sie.

Gesamteindruck

Es ist unmöglich diese Erfahrung in Worte zu fassen. It is impossible to put this experience in words. Ich habe noch nie, auch nur annähernd, so viel Schönes, wie die Menschen in Kenia, erlebt. Es war wahrscheinlich das Schönste, was mir je passiert ist und es hat mich auf verschiedene Art und Weise in meinem Denken verändert. Es gibt nichts, was mehr wert ist, als ein Lächeln auf ein Gesicht zu zaubern. Ich empfehle es jeden und ich, für mich, werde mit Sicherheit zurück gehen. Und ich freue mich jetzt schon all die Freunde, die ich dort gemacht habe wieder zu sehen.